Die Kartierung von Methan in Städten ist schwierig, weil die Emissionen oft diffus sind und nicht nur auf Straßenniveau auftreten. Eine Studie auf Basis von Innsbrucker Beobachtungen identifizierte anhaltende Hotspots und Hinweise auf besonders starke Einzelquellen, die den flächengewichteten Fluss über Monate erhöhen können.
Die Methanflüsse nahmen bei sinkenden Temperaturen zu, was mit der Erdgasnutzung in Wohn-, Gewerbe- und öffentlichen Gebäuden übereinstimmt. Wahrscheinliche Quellen sind Lüftungen und Kamine. Eddy-Kovarianz-Messungen oberhalb der Stadtdachschicht eignen sich besonders gut, um diese kombinierten Emissionen zu erfassen.
