Methan ist nach Kohlendioxid das wichtigste anthropogen freigesetzte Treibhausgas und beeinflusst über den Verbrauch von Hydroxylradikalen auch die Atmosphärenchemie. Rasche Emissionsminderungen können kurzfristig zum Klimaschutz beitragen, doch einzelne Quellen sind weiterhin unsicher.
Das FWF-Projekt entwickelt einen Top-down-Ansatz für österreichische Stadtgebiete. Eddy-Kovarianz-Messungen von Methan werden mit zusätzlichen chemischen Markern kombiniert, um lokale bis städtische Quellen in Zusammenarbeit mit dem Joint Research Centre in Ispra zu identifizieren und zu quantifizieren.
