10. April 2025

Methanemissionen in Städten

Langjährige Eddy-Kovarianz-Messungen zeigen vertikal verteilte Methanquellen und charakteristische Hotspots in der Stadt.

Methanemissionen in Städten

Langjährige Eddy-Kovarianz-Beobachtungen von Methan, Kohlendioxid und weiteren Spurengasen helfen dabei, urbane Emissionsquellen einzugrenzen. Die Messungen deuten darauf hin, dass ein wesentlicher Teil des Methans in Dachhöhe über Nach-Zähler-Emissionen im Zusammenhang mit Gasnutzung freigesetzt wird.

Diese vertikale Quellenverteilung ist entscheidend. Konzentrationsmessungen auf Straßenniveau können Emissionen aus Lüftungen und Kaminen übersehen, während Turm-Flussmessungen Quellen in einem größeren Einflussbereich integrieren. Falsche Annahmen über die Quellhöhe können urbane Methanemissionen daher unterschätzen.

Die Innsbrucker Beobachtungen zeigen zudem höhere Methanflüsse bei niedrigeren Temperaturen und kaum Unterschiede zwischen Werk- und Wochenendtagen. Chemische Quellenmarker weisen auf Erdgasnutzung als wichtigen Beitrag hin; Biomasseverbrennung und Verkehr waren in den untersuchten Zeiträumen kleiner.

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